Donnerstag, 19. MĂ€rz 2020

🏡 Erste kleine Krise - Tag 4

Wenn ich schon die Tage durchnummeriere, dann auch die Krisen, also heute die erste kleine Krise und das bereits am 4. Tag!

Biene an Hyazinthe
Biene in meinem Staudengarten


Die Ist-Situation


Heute hatten die Kinder schulfrei, weil hier im Bezirk Feiertag (Josefstag) war. FĂŒr meinen Ehemann, der im Nachbarkanton (kein Josefstag) arbeitet war heute ein ganz normaler Arbeitstag, aber mit Homeoffice. FĂŒr mich, die ebenfalls im Nachbarkanton arbeitet, aber auf der anderen Seeseite (dort findet der Josefstag statt) war arbeitsfrei aber unbezahlt. Soweit so gut.

Biene an pinker Hyazinthe im Staudengarten
Bildunterschrift hinzufĂŒgen

Die kleine Krise

Nach dem gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck startete mein Ehemann mit Homeoffice und ich beantwortete (wegen den Massnahmen rund um den Corona-Virus gibt es Dinge die besser heute erledigt werden sollten, als aufgeschoben) einen Anruf aus dem Betrieb und darauf musste ich einige weitere AbklĂ€rungen treffen, die ebenfalls Anrufe benötigten. Die beiden Teenager waren in ein Game vertieft, jeder auf seinem GerĂ€t aber in der gleichen Welt. Auch hier wurde viel gesprochen.

Dann kam der Webex Call fĂŒr meinen Ehemann und was soll ich sagen; vier Leute am Sprechen (es sind dann praktisch drei Sprachen: mein Ehemann sprach Englisch, ich Deutsch und die Jugendlichen die Gamersprache), es war einfach zum Durchdrehen nervig. Ich unterbrach meinen Anruf und dislozierte (mit iPad, Telefon, Block, Stift, Brille) ins Schlafzimmer, nein nicht zum Schlafen, um das TelefongesprĂ€ch weiterzufĂŒhren und die nötigen E-Mails in Ruhe zu tippen. Ich war genervt, blieb zwar recht ruhig, aber eine neue Lösung war gefragt.

Das gemeinsame GesprÀch

Sobald mein lieber Ehemann den Call beendete und ich meine Arbeit erledigt hatte, rief ich alle an den Esstisch und fragte, was sie fĂŒr Ideen hĂ€tten und wie wir dies in Zukunft lösen wollen, wenn ab nĂ€chsten Montag auch noch die Kinder fĂŒr den Fernunterricht sprechen mĂŒssen.

Wir kamen ĂŒberein, dass möglichst jeder in einem eigenen Raum (mit TĂŒre) arbeiten und sprechen können sollte. Wie können wir dies lösen?

Die neue Lösung

Jeder Teenager richtete sich in seinem Zimmer einen Arbeitsplatz mit den SchulbĂŒchern, Heften, Papier und Stiften ein. Das ging viel schneller, als ich gedacht hatte.

Mein lieber Ehemann, der nur zwei Tage zu Hause arbeitet, bleibt am einen Ende des grossen Esstisches und ich richtete einen Arbeitsplatz im Schlafzimmer ein.

Home Office im Schlafzimmer
Mein Home Office Arbeitsplatz

Im Keller, eigentlich wollte ich dort ein langes Brett holen, sahen wir den Campingtisch und dieser ist nun mein Arbeitsplatz. Ich bin so recht wohl. Eigentlich ist es ein super Arbeitsplatz, denn ich sehe den VierwaldstÀttersee und kann direkt auf den kleinen Balkon gehen.

Aussicht auf den VierwaldstÀttersee vom Home Office Platz
Blick vom Homeoffice Balkon

Im unteren Stock ist jetzt also zweimal Fernunterricht und mein Homeoffice sowie Schlafen angesagt, im oberen Stock essen und chillen wir und mein Ehemann hat hier zweimal die Woche Homeoffice. Mal sehen, wie sich diese Lösung bewĂ€hrt.

Das wackelige WLAN

Im unteren Stock haben wir schlechtes WLAN, aber wir benötigten es bis anhin auch kaum. Jetzt habe ich einen WLAN Repeater bestellt, online bestellt, weil die GeschĂ€fte ja geschlossen sind. Zum GlĂŒck ist er lieferbar und hoffentlich kommt er schon bald.

Der frohe Nachmittag

Die Tochter ging auf ihre tĂ€gliche Joggingrunde, selbstverstĂ€ndlich im zwei Meter Abstand, mit ihrer Freundin und ihrem Schulkollegen. Der Sohn traf seinen Kollegen und sie donnerten mit den Kickboards durch das Dorf, ebenfalls im zwei Meter Abstand. Mein lieber Ehemann und ich lĂŒfteten am Abend unseren Kopf bei einem Waldspaziergang aus.

Nach einem harzigen Start, war es ein super schöner Tag! Nicht nur, aber auch, weil ich noch eine grosse Praliné-Schachtel in einem Schrank fand. ;-))

Bleibe gesund und trage dir Sorge!

Liebe GrĂŒessli
Eda💚

Zum Pinnen:


Pin mit Sonnenaufgang hinter der Rigi




4 Kommentare:

  1. Hallo Eda,
    dann hat sich alles wieder beruhigt, es wird hin und wieder mal Krach geben, das bleibt nicht aus.
    Aber bei uns hier in Baden-WĂŒrtt. wird wohl eine Ausgangssperre kommen und zwar wegen der vielen Corona Partys und die jungen Leute einfach nachts Party machen wollen.
    Ich bin mal gespannt, ich war heute auch mit dem Rad draußen, aber in einem Gebiet, in dem nicht viel los war. Bis auf 4 Radler und 5 LĂ€ufer gings gut.
    Allerdings waren viele Motorradfahrer unterwegs und als wir dann nach Ludwigsburg kamen sind wir auf die Straße gewechselt. Es ist interessant zu sehen, wie wenig Abstand die jungen Menschen nehmen.
    1.50 cm sollten es sein. Es war weit weniger.

    Liebe GrĂŒĂŸe Eva
    weiterhin alles Gute

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  2. Liebe Eda,
    was bin ich froh, dass mein Mann sein Homeoffice hier im Haus in seinem eigenen BĂŒro machen kann. TĂŒr zu, da höre ich nicht viel.
    Auch ich habe mein eigenes kleines, so kommen wir uns nicht in die Quere.
    Die Jungs hÀngen die meiste Zeit im eigen Zimmer oder im Garten, so können wir es aushalten.
    Aber heute Abend haben wir auch einen langen Spaziergang gemacht, allerdings Hand in Hand, von meinem Mann halte ich keine zwei Meter Abstand... noch nicht, grins.
    Dir wĂŒnsche ich morgen einen schönen 5. Tag und behalte die Nerven,
    lieben Gruß
    Nicole

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  3. Liebe Eda,
    man muß sich sicher als Familie an die neue Situation gewöhnen, sie ist ja einmalig. Dieses Problem haben wir nicht, wir sind nur zu zweit und Rentner. Zwei Meter Abstand halten auch wir nicht zueinander ein, draussen schon. Ist ja schön, wenn Familie zu schnellen Lösungen findet, wie in eurem Fall, bleibt gesund und macht weiter so.
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Edith

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  4. Neue Situationen fordern einfach andere Lösungen .
    Habt ihr prima hin bekommen.
    Gut das wir hier ausreichend Platz haben, das
    macht es leicht. Mein Mann arbeitet allerdings auch
    in der Firma. Homeoffice hat er leider nicht .
    LG und bleib gesund wĂŒnscht Dir
    heidi

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