Im heutigen Post zeige ich dir die schöne Villa Villette und den weitläufigen Villette Park direkt am Zugersee.

Heute holte ich meine Patientenakte beim Arzt ab, um sie zu einem späteren Zeitpunkt der neuen Ärztin übergeben zu können. Die Herausgabe des Patientendossiers ging nur persönlich und gegen Unterschrift.
Vor Ort kam mir spontan in den Sinn, dass ich noch einen Blick in den Villette Park, der gleich um die Ecke liegt, werfen könnte.

Die Villa entstand 1864 und war ein herrschaftliches Ferienhaus und später ein privates Wohnhaus. Seit 1988 ist die Villa öffentlich zugänglich und im Besitz einer Stiftung. Die Architektur dieser Epoche nennt sich Historismus.
1948 konnte die Gemeinde Cham einen ersten Teil des prächtigen Parks, mit einem Umfang von 11‘300 Quadratmetern, kaufen.
1981 wurde der Gemeinde Cham die Villa und der Park zum Kauf angeboten. Preis: 3.6 Millionen Franken für 46‘410 Quadratmeter. An den Kauf und das darauffolgende Fest kann ich mich sehr gut erinnern. Zwei Jahre später kam noch eine Schenkung über 508 Quadratmeter dazu.
2012 kaufte die Gemeinde das nebenanliegende Grundstück von der Eigentümerin Jacqueline Naville ab. Es umfasste 12‘341 Quadratmeter und kostete 3,4 Millionen Franken.
Dieses öffentliche Naherholungsgebiet ist ein Traum und nachmittags ist es dort bestimmt viel belebter.





Spielplatz
Nebst einer grossen Wiese, auf der man herumtollen und picknicken darf, bietet der Park einen grossen Spielplatz an. Auch meine Kinder kennen diesen schattigen Spielplatz und sie genossen hier die Rutschen und den grossen Sandkasten.
Übrigens, die Holzeisenbahn gab es schon in meiner Kindheit; sie wurde inzwischen erneuert ;-). Das Beste daran finde ich, dass der Zug vorne und hinten eine Lokomotive hat, denn Lokführer zu spielen ist doch das Tollste.

Durch den prachtvollen Park mit seinem imposanten alten Baumbestand führt ein attraktiver Gehölzrundgang. Beim Spazieren konnte ich eine kleine Weltreise machen, denn ich fand einheimische, amerikanische, orientalische, italienische, chilenische und kaukasiche Bäume. In einer Broschüre werden 30 ausgewählte Bäume vorgestellt, ich zeige dir hier zwei davon:
Die Hänge-Rotbuche
Diese einheimische Rotbuche erinnerte mich an meine Jugend, denn damals besuchte ich den Turnverein und viele Vorführungen fanden hier im Park statt. Die Hänge-Rotbuche war bei den Turnriegen beliebt, denn darunter konnte man sich wunderbar verweilen. Es gab viel Platz für die Turntaschen, das Material und beim Klettern wurde uns nie langweilig. Sie war eine beliebte Aussen-Garderobe.
Diese Hänge-Rotbuche ist 70 Jahre alt, 18 Meter hoch und der Stamm hat einen Umfang von 225 cm.

Sie wird auch Chilenische Schmucktanne genannt und sie sieht schon sehr exotisch aus, was man im Morgenlicht nicht so gut erkennen kann. Diese Araukarie ist 35 Jahre alt, 7 Meter hoch und hat einen Stammumfang von 75 cm.

Inseli
Über eine Bogenbrücke gelangte ich auf das romantische Inseli. Früher lebten hier die Enten in Gehegen, aber heute erkannte ich nur noch am Seegrund einige Grunrisse der Gehege. Es gefiel mir, die Enten in Freiheit beobachten zu können.



Schönen Nachmittag
Ich werde mir jetzt die Medienkonferenz des Bundesrats anhören, unser Bundesrat Alain Berset spricht momentan auf französisch (das ist seine Muttersprache). So kann ich gleichzeitig mein Französisch etwas auffrischen, z. B. sein mehrmals verwendetes Wort „evidemment“ habe ich schon lange nicht mehr gehört/benutzt. Nachher wird Alain Berset noch auf Deutsch informieren und darauf folgt eine Fragerunde. Bei den heute 5‘596 gemeldeten Neuinfektionen dauert diese sicher länger.
Jetzt wünsche ich dir einen schönen Nachmittag.
Liebe Grüessli
Eda💚
Liebe Eda,
AntwortenLöscheneinen schönen Abstecher hast du gemacht, der Park sieht gepflegt aus. Besonders gefielen mir auch die Erklärungen für Blinde an den Bäumen, das findet man nicht so oft, tolle Idee. Da kamen ja auch noch jede Menge Kindheitserinnerungen auf, Eisenbahn z. B. lustig.
Liebe Grüße Edith
Wie schön, wenn man noch Orte besuchen kann, die man als Kind schon aufgesucht hat.
AntwortenLöschenIch glaube, die Bahn wäre auch ein beliebter Spielplatz für meine Jungs gewesen.
Schön sieht es dort aus und solche Parks sin Dimmer ein schöner Ort, um die Seele baumeln zu lassen.
Dir einen schönen Abend, lieben Gruß
Nicole
Ach wie schön, noch ein Schweizer See, an dem ich schon war ( auf jener legendären Seenfahrt zum Lac Léman )! Natürlich kenne ich die Villa nicht, dazu war keine Zeit, aber zusammen mit deinen Erinnerungen finde ich das einen schönen, informativen Post.
AntwortenLöschenSpricht der Bundesrat jetzt zur Corona - Entwicklung?
Passt gut auf euch auf!
Astrid
Guten Morgen liebe Astrid
LöschenJa, der Bundesrat Alain Berset sprach gestern Nachmittag. Am nächsten Mittwoch ist die nächste Pressekonferenz geplant.
Liebe Grüessli
Eda
Liebe Eda,
AntwortenLöschenwas für ein wunderbarer Park, herzlichen Dank für diese schönen Bilder!
Ich wünsche Dir einen freundlichen Tag!
♥️ Allerliebste Grüße, Claudia ♥️
Liebe Eda
AntwortenLöschendieser Park ist ein traumhaftes Plätzchen. Wie schön, dass du ihn ohne grossen Trubel für dich hast geniessen können. Die Bilder sind so schön. Gerade jetzt sind solche Momente im Leben wundervoll um aufzutanken und Kraft zu haben in der speziellen Zeit.
Liebe Grüsse
Esti
Servus Eda, wunderschön! Ich mag es so menschenleer da kann ich die Natur sogar hören.
AntwortenLöschenLg aus Wien und bleib gesund.