Sobald die ersten Gemüsebeete abgeerntet sind, liegt der Boden offen und wird von Unkraut besiedelt und die Nährstoffe würden vom Regen ausgewaschen.
Um diese Nachteile zu umgehen, säte ich nach der Ernte jeweils sofort Gründüngung aus. Ich habe eine Mischung aus Phacelia, Buchweizen, Spinat, Sonnenblumen, Tagetes und Alexandriner Klee. Phacelia gefällt mir besonders, weil es mit seinen blau-violetten Blüten die Bienen und Hummeln anzieht.
Vorteile
Die Gründüngung schützt den Boden vor Witterungseinflüssen und die Nährstoffe bleiben bei Regen im Boden. Zudem erledigen die Katzen ihr Geschäft nicht auf bepflanzten Beeten. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Boden durch die Gründüngung verbessert wird.
Nachteile
Bis jetzt kenne ich keine Nachteile der Gründüngung. Die Kosten für das Saatgut sind vernachlässigbar, weil sie sehr gering sind. Eine Samentüte reicht für meine acht Beete und der Arbeitsaufwand für das aussäen ist auch recht klein. Sind dir Nachteile bekannt?
Entfernen der Gründüngung
Bei meiner Gründüngungsmischung sind alle Pflanzen nicht winterhart. Das heisst, dass die Pflanzen im Winter abfrieren und den Boden als schützende Mulchschicht bedecken. Die abgefrorenen Blätter und Stängel arbeite ich im Frühling oberflächlich ein. Die Wurzeln bleiben im Boden, verrotten dort rasch und bilden Kanäle für Luft und Wasser.

Eda💚




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