Dienstag, 1. Dezember 2015

đŸŒŒ RĂŒckblick: Gartenjahr 2015

Mein blaues Gartennotizbuch fand ich wieder und ich erzĂ€hle dir heute etwas ĂŒber mein Gartenjahr 2015. Kommst du mit auf diesen RĂŒckblick?

Flamingo

2015 GemĂŒsegarten


FrĂŒhlingseinkauf
Um zu vermeiden, dass die Erde aus den Beeten auf den Weg gerĂ€t, kaufte ich drei Rollen mit je 9 m Rasenkante grĂŒn, 20 cm hoch. Diese waren einfach einzusetzen und trennten nun die Beete vom Weg ab. FĂŒr den Weg zwischen den Beeten kaufte ich 3 x 60 Liter Rindenmulch.

Komposterde
In der gemeindeeigenen Kompostieranlage holte ich zwölf grosse Eimer Komposterde und verteilte sie im GemĂŒsegarten sowie in den Balkonkisten. Die Eimer fĂŒllte ich jeweils nur halbvoll, damit ich sie noch gut vom Auto auf den Balkon oder in den GemĂŒsegarten tragen konnte, ein Eimer links und einer rechts, so trug ich sie ausgeglichen.

Balkonaussaat
Beim Kauf der Samen achtete ich darauf, dass ich keine F1 Samen erwischte. Dieses F1-Saatgut ist zwar meistens resistenter, aber man kann die Samen im nÀchsten Jahr nicht wiederverwenden.
Anfangs MÀrz startete ich mit der Aussaat in kleinen Töpfen auf dem Balkon. Es waren Cherry-Tomaten, Knoblauch, Petersilie und Zitronenmelisse.
Mitte MĂ€rz kamen dann Kohlraben, Erbsen und Sonnenblumen dazu.
Ende April konnte ich die Erbsen, Kohlraben, Petersilie und die Sonnenblumen in den GemĂŒsegarten umpflanzen. Die restlichen dann nach den Eisheiligen (Mitte Mai).

Beet 1
  • Die Cherry Tomaten waren ein Erfolg und ich hatte so reichlich, dass ich viele davon halbierte und dörrte. Der Sommer 2015 war ein super Sommer, weshalb die Tomaten draussen sehr gut gediehen.
  • Beim Basilikum erzielte ich eine sehr gute Ernte und ich dörrte viel.
  • Der  Knoblauch kam ganz gut.
  • Wie schon letztes Jahr ass beim PflĂŒcksalat wieder hauptsĂ€chlich unser Feriengast „Schildi“ davon.

Beet 2
  • Die Erbsen erfreuten sich grosser Beliebtheit. Ich pflanzte sie in Kreise mit je zwölf Erbsen ein und liess diese dann an StĂ€ben hoch wachsen. Die StĂ€be kamen oben in der Mitte zusammen, wie so ein kleines Tipizelt. Die Erbsen waren traumhaft lecker, aber sie benötigten viel Platz im GemĂŒsegarten und die Erbsenschoten mussten einzeln geöffnet werden. Diese gemĂŒtliche Arbeit erledigte ich gerne auf dem Balkon im Schatten sitzend. Aus 100 g geernteten ganzen Schoten ergaben sich: 35 g essbare Erbsli und 65 g Abfallschoten.
  • Die Karotten strotzten vor Gesundheit, aber das Ernten war Ă€usserst schwierig. Mal brach das Möhrenkraut ab, oder die HĂ€lfte der Karotte verblieb in der Erde.
  • Die Sommerzwiebeln wurden von allen sehr geschĂ€tzt.
  • Der Schnittlauch wuchs und wuchs und wuchs, sehr problemlos.

Beet 3
  • Die Kohlrabi waren roh mit Dipsauce, gekocht oder als Gratin sehr lecker.
  • Die Sonnenblumen pflanzte ich nur an, um etwas zu haben, an dem die Stangenbohnen empor wachsen konnten. Rund um jede Sonnenblume sĂ€te ich acht Bohnen aus. Kannst du dir vorstellen, wie wunderschön dies aussah?
  • Die Kartoffeln wuchsen problemlos und ergaben eine gute Ernte.

Beet 4
  • Wir hatten so viel glatte Petersilie, dass ich fĂŒr den ganzen Winter dörren konnte.
  • Ebenfalls dörrte ich viel Zitronenmelisse fĂŒr den Winter.
  • Die Buschbohnen harmonierten sehr gut mit dem Bohnenkraut. Beides dörrte ich in grossen Mengen.

Dörrapparat
Damit ich die zahlreichen Bohnen und KrÀuter dörren konnte, kaufte ich einen Dörrapparat. Ich dörrte auch viele Apfel- und Birnenschnitze. Der Dörrapparat lief nÀchtelang durch, jedoch war der Strombezug auf der Stromrechnung nicht ins Gewicht gefallen!

GrĂŒndĂŒngung
Damit die abgeernteten Beete nicht brach lagen und der Erosion ausgesetzt waren, sĂ€te ich ab Juli jeweils GrĂŒndĂŒngung aus. Diese GrĂŒndĂŒngung arbeitete ich spĂ€ter in die obere Bodenschicht ein. Mir fiel auf, dass Katzen die so bepflanzten Beete eher mieden. Leider hatte ich immer noch viel Katzendreck, den ich entfernen und entsorgen musste.
Als GrĂŒndĂŒngung nahm ich die UFA-Mischung 1 oder Phacelia. Die Phacelia blĂŒhte wunderbar blau-violett und lockte viele Bienen an, das war sehr schön anzusehen!

Ausblick ins 2016
  • ≠ Tomaten: Obwohl 2015 ein super Sommer war, bekamen die Cherry-Tomaten ab Mitte August die BraunfĂ€ule.
  • Neu: Auf Wunsch der Familie sollte ich nĂ€chstes Jahr Auberginen und Gurken anpflanzen.

Flamingo in SĂŒdfrankreich

2015 Genussbalkon

Balkonkisten
Wir haben drei grosse rechteckige Balkonkisten aus Eternit. Damit etwas Farbe auf den Balkon kam, strich ich diese gelb an. Die Kisten sind 140 cm lang, 45 cm breit und 45 cm hoch. Im Oktober entsorgte ich den gesamten Inhalt dieser drei Balkonkisten und schichtete sie neu ein.

In den beiden Kisten vorne pflanzte ich die Erdbeeren WĂ€denswil 6 an. Diese Erdbeeren waren Stecklinge vom GemĂŒsegarten. In der seitlichen Kiste wuchs Löwenzahn fĂŒr den Feriengast „Schildi“.

FrĂŒhlingseinkauf
Ich entschied mich fĂŒr zwei verschiedene HimbeerstrĂ€ucher: 1 x Sommer­himbeere und 1 x Herbsthimbeere. Diese beiden StrĂ€ucher pflanzte ich in je einen Topf ein.

Flamingo in SĂŒdfrankreich


Jetzt erzĂ€hlte ich dir viel ĂŒber mein frĂŒheres Gartenjahr im GemĂŒsegarten und auf dem Genussbalkon. Danke, dass du mich begleitetest. Hier geht es weiter fĂŒr dich mit einem RĂŒckblick ins Gartenjahr 2014 oder 2016.

Herzlich
Eda💚

1 Kommentar:

  1. Ah, Du hattest es also doch wiedergefunden! :-)

    Die Idee mit den Sonnenblumen muß ich mir mal merken, das ist ja genial! Es ist nur so trocken, dass ich tĂ€glich mit dem Schlauch bewĂ€ssern muß oder alle 2 Tage sehr grĂŒndlich. Wir haben einen sehr schwierigen tonig-lehmigen, steinigen Boden, dessen OberflĂ€che bei dieser Witterung oft rissig austrocknet.Samen gingen da gar nicht auf. Obwohl ich den Boden der Beete gemulcht habe und im Haus kann ich leider nichts vorziehen, das habe ich schon ein paarmal versucht, es wĂ€chst einfach nicht.

    Und ich lese gerade, dass Du auch das Problem mit dem Katzenkot hattest. Hoffentlich hat sich das inzwischen gelegt. Bei uns hörte es irgendwann auf, aber nur nach diversen Maßnahmen!
    Mit der BraunfĂ€ule hatte ich auch Probleme, deshalb pflanze ich nun keine Tomaten mehr. Zwar schade, aber der Garten eignet sich wohl nicht so dafĂŒr oder wir brĂ€uchten ein GewĂ€chshaus, dafĂŒr ist der Garten zu klein bzw. will ich keinen Bereich dafĂŒr opfern.

    Liebe GrĂŒĂŸe auch hier
    Sara


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