Mittwoch, 5. Juli 2017

đŸ„’ Tolle Junisonne - welche Gurkenwonne

Bereits vor ĂŒber 4'000 Jahren wurden Gurken an den SĂŒdhĂ€ngen des Himalajas kultiviert. GemĂ€ss einer anderen Theorie sollen die Gurken aus Afrika stammen. Sicher ist, dass bereits die Griechen und Römer dieses wasserhaltige GemĂŒse (Wasseranteil 97 %) kannten. Erst im Mittelalter gelangten die Gurken nach Nordeuropa. Bereits im 19. Jh. pflanzten die EnglĂ€nder Gurken im GewĂ€chshaus an.

BlĂŒhende Gurke





Salatgurke

Gurken gehören zur Familie der KĂŒrbisgewĂ€chse. In meinem GemĂŒsegarten wĂ€chst die Sorte Bono rankend an Stecken hoch. Sie gilt als robust und wĂ€chst gut im Freiland. Die FrĂŒchte sind mittelgross, dunkelgrĂŒn und glattschalig, somit wenig stachelig. Die Gurken lieben einen windgeschĂŒtzten, sonnigen und warmen Standort.

BlĂŒhende Gurken



Bienen und Hummeln

Zwischen die Gurken habe ich Borretsch (auch Gurkenkraut genannt) gepflanzt. Nicht nur weil mir die strahlend blauen BlĂŒten sehr gut gefallen, sondern vor allem, weil es viele Bienen und Hummeln anzieht, die hoffentlich auch die GurkenblĂŒten anfliegen. Die Aufgabe der Bienen ist es, den BlĂŒtenstaub von den langstieligen, mĂ€nnlichen BlĂŒten auf die kurzstieligen, festen weiblichen BlĂŒten zu ĂŒbertragen. Nur befruchtete BlĂŒten bilden FrĂŒchte aus.

Ausblick

Wann können wir wohl die ersten Gurken ernten? - Eines weiss ich jetzt schon, ich werde sie in einem Gurken-Feta-Salat zubereiten. Diesen Salat lieben wir alle sehr.

ErgÀnzung

Heute am 11. Juli 2017 sind bereits ein paar Gurken gewachsen. Zwar noch sehr klein, aber es gibt definitiv eine Gurkenernte. Sehr toll! - Auf dem Foto kann man auch gut den Unterschied zwischen der weiblichen BlĂŒte mit Gurke und der mĂ€nnlichen langstieligen BlĂŒte (rechts unten) erkennen.

kleine Gurken - weibliche BlĂŒten und mĂ€nnliche BlĂŒten




Herzlich
Eda💚