Freitag, 7. April 2017

🌿 Pflanzenfeinde und -freunde / Mischkultur und Fruchtfolge

Bei meinem GemĂŒsegarten achte ich auf gute und schlechte Beetnachbarn (Mischkultur) sowie auf gute und schlechte BeetvorgĂ€nger (Fruchtfolge).

Mischkultur

Bei der Mischkultur werden bestimmte GemĂŒsepflanzen, die sich gegenseitig im Wachstum fördern, oder vor SchĂ€dlingen und Krankheiten beschĂŒtzen, nebeneinander gepflanzt. Das heisst, dass auf dem gleichen Beet verschiedene GemĂŒsearten kultiviert werden. Die unterschiedlichen GemĂŒse auf einem Beet sollen sich oberirdisch (BlĂ€tter, FrĂŒchte) als auch unterirdisch (Wurzeln, NĂ€hrstoffe) ergĂ€nzen und nicht behindern.

Fruchtfolge

Bei der Fruchtfolge achte ich darauf, dass nicht zwei Jahre hintereinander auf dem gleichen Beet ein GemĂŒse derselben Pflanzenfamilie angebaut wird. Dies aus dem Grund, damit der Boden nicht zu sehr ausgelaugt wird und das Auftreten von Krankheitsbildern so gering wie möglich gehalten wird. Die Fruchtfolge tönt viel komplizierter als sie ist! Man muss sich nur vorstellen, dass die GemĂŒsepflanzen jedes Jahr um ein Beet rĂŒcken, immer in die gleiche Richtung. NatĂŒrlich konnte ich mich nicht immer strikt an diese Einteilung halten. Aber so ungefĂ€hr habe ich es versucht und sehr gute Ernteergebnisse erzielt.


Borretsch und Gurken sind gute Pflanzenfreunde


GemĂŒsefeinde

In meinem ersten Gartenjahr musste ich erfahren, dass Tomaten und Kartoffeln nebeneinander nicht ideal waren. Bei mir steckten sie sich gegenseitig mit der Kraut- und BraunfĂ€ule an. Ebenfalls im 2014 erkannte ich, dass sich Erbsen und Bohnen nicht mögen. Sie hemmten sich im Wachstum. So das wĂ€ren die GemĂŒsefeinde, die ich entdeckte.

Bohnenkraut und Bohnen

Durch Beobachten wĂ€hrend der folgenden drei Gartenjahre fand ich die folgenden GemĂŒsefreunde.

GemĂŒsefreunde

  • Buschbohnen und Bohnenkraut
    Das viele Bohnenkraut wirkte gegen die schwarzen BohnenblattlÀuse.
  • Karotten und Zwiebeln
    Die Zwiebeln hielten meistens die Möhrenfliege fern.
    Zudem wurzelten die Karotten tief und die Zwiebeln nicht, so behinderten sie sich nicht im Wachstum.
  • Gurken und Borretsch
    Die strahlend blauen Borretsch-BlĂŒten zogen die Bienen an und diese bestĂ€ubten die GurkenblĂŒten.
  • Gurken und Basilikum
    Das Basilikum wirkte gegen Mehltau.
  • Reben und Pfefferminze
    Bei meinen Reben hatte ich noch nie Mehltau, ob es an der unterpflanzten Pfefferminze liegt?
  • Erdbeeren und Knoblauch
    Der Knoblauch hatte eine bakterien- und pilzhemmende Wirkung bei meinen Erdbeeren.
  • Tomaten und Basilikum
    Das Basilikum wirkte bei meinen Tomaten gegen Mehltau.
  • Radies und Petersilie
    Die Petersilie vertrieb die Schadeninsekten; auf jeden Fall genossen wir prÀchtige Radies.

Erdbeeren und Knoblauch

Dir wĂŒnsche ich ein schönes Gartenjahr und

liebe GrĂŒsse
Eda💚