Haushalt
Aus diesen Gründen verkleinerten wir heute den grossen Esstisch auf Familiengrösse, entfernten Bänke, Stühle und Kabelrollen. Die Wohnung erschien sogleich einiges luftiger. Daraufhin saugten wir (und der Staubsaugerroboter) die Wohnung durch, denn an verschiedenen Stellen kam durch die Verschiebungen Staub zum Vorschein.Die Sonne schien und da dann die Wäsche sehr schnell auf dem Balkon trocknet, kamen nebst der üblichen Wäsche gleich noch die Badezimmerteppiche und später die Bademäntel in die Waschmaschine.
Schulstart
Die Schule der Teenager startet am Montag, 11. Mai mit dem Präsenzunterricht für die 1. und 2. Klassen der Oberstufe; die 3. bis 6. Klassen verbleiben im Fernunterricht. Der Abstand zwischen zwei Lehrpersonen und zwischen Lehrpersonen und Schülern beträgt 2 m. Bei Schülern untereinander gilt keine Abstandsregel.Die Schüler werden gebeten, ihre eigenen Informatik-Arbeitsgeräte, inklusive Ladegeräten mitzunehmen. Das hat der Sohn vorher schon so gehandhabt. Zudem soll nur das Schulmaterial für den aktuellen Schultag eingepackt werden und kein Material in der Schule deponiert werden.
Damit sich die Klassen nicht durchmischen, erhalten alle Klassen einen eigenen Etagen-Trakt. Somit hält sich pro Etage nur eine Klasse auf. Die SOL-Zimmer (= Gruppenarbeitszimmer für selbstorganisiertes Lernen) bleiben verschlossen. Ebenfalls geschlossen ist der Eingang Nord, weil dort das schmale Treppenhaus nicht geöffnet wird.
Betreffend Hygienemassnahmen wurden bei jedem Waschbecken Flüssigseifenspender und Einweghandtücher angebracht. Ebenfalls stehen beim Haupteingang, der Bibliothek und vor der Mensa Handdesinfektionsspender bereit. Auf Masken wird verzichtet.
In der Mensa erfolgt die Essensausgabe gestaffelt und zudem wurden Klassenzonen eingerichtet. Das Znüni und Zvieri (Zwischenmahlzeiten) wird im grossen Mitteltreppenhaus ausgegeben. An Elternabenden essen wir jeweils ebenfalls in der Mensa und so kenne ich die Örtlichkeiten. Ich bin gespannt, wie sie in der Mensa die Situation mit den Besteckschubladen, wo jeder das gewünschte Besteck herauskramt, lösen.
Der Sportunterricht findet, wenn immer möglich, draussen statt und auf Kontaktsportarten (wie Geräteturnen, Akrobatik, Spiele) wird verzichtet.
Es finden bis zu den Sommerferien keine Veranstaltungen statt, also keine Lager, Schulaufführungen, Schulreisen, Exkursionen, LSD (= last school day der Maturanden), Schlussfeiern, Schulschlussessen usw.
Sohn und Tochter freuen sich auf eine zusätzliche freie Woche und zwar findet während der schriftlichen Maturaprüfungen kein Präsenzunterricht und nur ein reduzierter Fernunterricht statt, weil die Einhaltung der Hygienevorschriften einen grossen personellen und logistischen Aufwand bedingt.
Ganz allgemein habe ich so meine Bedenken mit der Schulöffnung, wegen der Durchmischung der Teenager aus verschiedenen Orten und Kantonen, zudem reisen sie teilweise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an. Mich beruhigt jedoch, dass sich die 1. und 2. Klassen (mit Parallelklassen) im Schulhaus gut auf verschiedenen Stockwerken verteilen können. - Hoffentlich kommt das gut! Denken wir positiv.
Mittagessen
Zum Mittagessen buken wir feine Pizza, nur vergass ich, bei der Calzone das Ei hineinzulegen!Kastanienblüten
Nachmittags machte ich mich auf die Suche nach wunderschönen Kastanienblüten im Dorf. Die Fotos begleiten diesen Post. Den weiss blühenden Kastanienbaum musste ich unten zuschneiden, denn du ahnst es, er steht in der Badeanstalt und es sonnten sich darunter und rundherum viele Personen. Ich erkannte nur vier Personen aus dem Dorf und auf dem Parkplatz wurde mir dies bestätigt, denn die Autokennzeichen waren mehrheitlich aus den Nachbarkantonen.Das Informationsschild: „Stopp Corona - wir halten Abstand“, siehst du ganz unten rechts. - Ich habe nach wie vor Respekt vor der Krankheit und halte Abstand; beruflich und privat habe ich viel mit anderen Leuten (auch vulnerablen Personen) zu tun; ich möchte möglichst niemanden anstecken.







Dann drücke ich Euch die Daumen, dass mit der Schulöffnung alles gutgeht.
AntwortenLöschenDenn es wäre schlimm, wenn dadurch alles wieder von vorne losgeht.
Wir waren heute zum ersten Mal in der Stadt, ein Gedrängel ohne Ende.
Das macht mir noch Angst.
Warten wir ab, wie es sich entwickelt.
Dir einen schönen Abend, lieben Gruß
Nicole
Ich wünsche euch auch ein gutes Gelingen! Ich stehe den Lockerungen auch skeptisch gegenüber. Aber wie du ja schon bei mir gelesen hast, gibt es eine ganze Reihe von Leuten, die auf die Straße gehen und ihr Recht auf Infektion fördern und meinen, in einer Diktatur zu leben...da wird der gute Vorsprung verspielt.
AntwortenLöschenEin schönes Wochenende!
Astrid