Der Donnerstag ist einer meiner
Arbeitstage und heute startete er besonders früh, weil ich einen Termin mit dem Elektriker hatte. Es ging darum, dass er die Elektroinstallationen abnehmen musste, dies muss periodisch (alle 20 Jahre) durchgeführt werden. Mit einem leicht unguten Gefühl fuhr ich frühmorgens an den Arbeitsort am See, da wo das Gebäude und somit die Installationen teilweise 100 Jahre alt sind.
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| Aussicht von meinem Balkon durch die Rebenblätter |
Abnahme
Der Elektriker war sehr angenehm, hatte einige Fragen und kontrollierte alles sorgfältig. Ich ging nach draussen und schon bald kam jemand vorbei zum Plaudern, wir blieben im 2 m Abstand. Als der Elektriker dann herauskam und fragte: „Wie kommt man in den Turm?“ - Da antwortete mein lustiger Besucher: „Mit dem Lift!“ Ha, ha, das wär ja eine Attraktion! Als ich dem Elektriker die unheimlich lange Teleskopleiter zeigte, dachte ich, dass er vielleicht davon absieht, nach oben zu gehen. Aber da habe ich ihn falsch eingeschätzt. Flugs war er oben und rief von dort: „Ich war in der Feuerwehr!“
Schlussendlich fehlte lediglich ein kleines Teil am Elektrotableau, das er im Betrieb holte und freundlicherweise gleich einsetzte, sonst war alles bestens. Elektroanlage abgenommen für die nächsten 20 Jahre. So toll!
Büro
Danach arbeitete ich im Büro die E-Mails ab und heute waren es besonders viele. So nach dem vierten oder fünften E-Mail an meinen ChefChef, griff er zum Telefonhörer und wir besprachen vieles mündlich weiter. Er wohnt auf 1’500 m und er und seine Frau sitzen dort wegen Corona mehr oder weniger fest (die Bahn fährt sehr eingeschränkt), aber seine Aussicht sei heute besonders schön, ganz klar und er könne bis in die Berner Alpen sehen.
Das Gebäude am See habe ich am frühen Morgen ausgemessen und jetzt versuchte ich herauszufinden, wieviele Personen im 2 m Abstand darin platziert werden könnten. Dazu schnitt ich Kreise mit einem 2 m Durchmesser aus und legte sie auf den Grundriss. Es sind sehr wenig Leute, auf jeder Seite zehn (total 20), das schrieb ich meinem Chef, mal sehen, was er dazu meint.
Mittagessen
Die Ferientechniker (mein lieber Ehemann hat diese Woche Ferien und meine beiden Kinder geniessen Schulferien) überraschten mich im Büro mit einem mitgebrachten Mittagessen inklusive Dessert. So toll! Wir sassen also alle vier im grossen Raum und genossen das Mittessen. Es war sehr angenehm, gefiel sogar den Teenagern und es wurde rege geplaudert.
Später verzog sich der Sohn in mein Büro und fand heraus, dass man die Lehne meines Bürostuhls verstellen kann. Das hatte ich noch nie bemerkt. Während mein lieber Ehemann und ich Kaffee tranken, spielte die Tochter kurz Klavier und zog sich dann in den gemütlichen Nebenraum zurück. Nachdem wir die Abwaschmaschine angelassen hatten, mussten wir uns schon bald verabschieden. Schön war‘s!
Nachmittags
Jetzt nahm ich Änderungen auf der Homepage vor, klärte mit der Verwaltung Kleinigkeiten ab, erledigte Telefone, schrieb die tägliche Gratis-Postkarte (ein toller Service der Schweizer Post) an einen Arbeitskollegen und später kam noch jemand für Unterschriften vorbei. Ohne Corona würde dies auf dem Postweg erledigt. Es fällt mir auf, dass es angenehmer so ist, denn man kann sich noch kurz austauschen.
Später schaute mein Chef vorbei und wir besprachen ein paar Anlässe, die ins Manuskript sollten. Bis am Abend hatte ich dieses im Brouillon geschrieben und am nächsten Dienstag werde ich es noch auf Fehler korrigieren. Oft ist es so, dass ich Fehler erst später bemerke.
Abend
Diesen angenehmen Arbeitstag lassen wir jetzt ruhig ausklingen. Ich werde noch etwas Kleines zum Nachtessen zubereiten, wahrscheinlich Teigwaren mit Tomaten, Mozzarella und Oliven.
Ich wünsche dir einen frohen Abend und
liebe Grüessli
Eda💚
Zum Pinnen:
Liebe Eda,
AntwortenLöschenspannend hört sich Dein Arbeitsplatz an, wo bist Du denn da?
Liebe Grüße
Burgi
Liebe Burgi
LöschenDanke für deinen Besuch. Das spannende an meinem Arbeitsplatz ist, dass er zwei so unterschiedliche Arbeitsgebiete und Arbeitsorte beinhaltet. Das gibt mir recht viel Abwechslung und es bleibt spannend.
Liebe Grüessli
Eda
Hallo Eda,
AntwortenLöschendu hast ja einen super schönen Blick aus deinem Fenster. Da ist homeoffice ja richtig entspannend.
Viele Grüße
Anette
Guten Abend liebe Anette
LöschenJa, im Home-Office lässt es sich ganz angenehm arbeiten.
Liebe Grüessli
Eda
Dein Blick ist ein Traum liebe Eda,
AntwortenLöschenFerien rund ums Jahr... aber ich denke, auch da gewöhnt man sich mit der Zeit dran und ab und zu fällt es wohl gar nicht mehr auf.
Deine Arbeit hört sich prima an. Und nur alle 20 Jahre Kontrolle, das ist angenehm.
Dir einen schönen Start in den Tag, lieben Gruß
Nicole
Liebe Eda,
AntwortenLöschenschön, daß wir Dich durch diesen schönen Tag begleiten durften! Die Überraschung am Arbeitsplatz war ja toll!
Ich wünsche Dir einen schönen Tag und einen guten Start in ein schönes Wochenende!
♥️ Allerliebste Grüße, Claudia ♥️
"die tägliche Gratis-Postkarte (ein toller Service der Schweizer Post)" - so was gibt's bei uns nicht! =/ Hätte ich aber auch gerne...
AntwortenLöschenFein, dass der Elektriker zufrieden war. Bei alten Gebäuden ist das ja immer so eine Sache.
LG
Centi
Liebe Centi
LöschenDas ist wirklich ein tolles Angebot, leider benutzen es wenige. - Bei euch gibt es das nicht und ich kann nur schweizweit Postkarten versenden; ins Ausland geht leider nicht.
Habe einen frohen Tag und liebe Grüessli
Eda
Liebe Eda,
AntwortenLöschendas war wirklich ein schöner Arbeitstag, mit Besuch der ganzen Familie, das hat man nun wirklich nicht jeden Tag.
Ich staune über die teils 100 Jahre alte Installation, das muss richtig gute Qualität sein, dass sie solange hält.
Fehler sehe ich meistens auch immer erst später, besonders am Bildschirm fallen mir Fehler einfach nicht auf. Teilweise drucke ich die Texte, nur um Korrektur zu lesen. Kommischerweise sehe ich die Fehler dann.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
Viele liebe Grüße
Wolfgang