
Ein leiser Ort
Wir spazierten durch das Waldstück und auf der Lichtung angekommen, stand die Wallfahrtskapelle Jonental vor uns. Die Kapelle steht schlicht und ruhig da, kein Lärm, kein Trubel, nur Natur. Es ist ein leiser Ort zum Innehalten. Da keine Strasse zur Waldlichtung führt, muss die Strecke zu Fuss zurückgelegt werden.
Eine erste Kapelle im Jonental wurde wahrscheinlich schon im 14. Jahrhundert errichtet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kapelle im Jahr 1521. Die Kapelle gilt als bedeutendster Marienwallfahrtsort im Kanton Aargau.
Die Kapellentüre ist offen, lasst uns einen Blick ins Innere werfen:

Am Bach
Weiter führte uns der Weg durch den Wald, stets dem Bach Jonen entlang. Zum Queren des Baches, der in anderen Jahren bestimmt mehr Wasser führt, gab es immer mal wieder schmale Brücken. Also eigentlich sind das einfach Baumstämme mit einem einseitigen Geländer.
Weiter führte uns der Weg durch den Wald, stets dem Bach Jonen entlang. Zum Queren des Baches, der in anderen Jahren bestimmt mehr Wasser führt, gab es immer mal wieder schmale Brücken. Also eigentlich sind das einfach Baumstämme mit einem einseitigen Geländer.
Idyllische Weiher
Unser Spazierweg führte uns an verschiedenen Weihern vorbei. Der unter Naturschutz stehende Teich Litzi war der grösste. Wir bestaunten die blühenden Seerosen und konnten Blässhühner und Wildenten sowie im Weiher Fische beobachten.
Unser Spazierweg führte uns an verschiedenen Weihern vorbei. Der unter Naturschutz stehende Teich Litzi war der grösste. Wir bestaunten die blühenden Seerosen und konnten Blässhühner und Wildenten sowie im Weiher Fische beobachten.
Das hätte ich nicht erwartet, dass wir im Wald Pilze sehen, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Der erste Pilz war weiss, hatte einen dicken Stamm und einen leicht zerfetzten Kopf. Der zweite Pilz war sehr gross, zum Vergleich habe ich meinen Fuss daneben gestellt.
Flora
Am Wegrand erblickte ich diese kugeligen Blüten der Grossen Klette. Sie sehen schon speziell aus und gefielen mir sehr. Weiter begegneten wir noch an verschiedenen Orten dem Aronstab mit seinen roten Früchten.


Am Wegrand erblickte ich diese kugeligen Blüten der Grossen Klette. Sie sehen schon speziell aus und gefielen mir sehr. Weiter begegneten wir noch an verschiedenen Orten dem Aronstab mit seinen roten Früchten.


Fauna
Besonders schön war, wie lebendig es rundherum war, denn Schmetterlinge tanzten von Blüte zu Blüte. Über uns kreiste ein Mäusebussard, und wir konnten beobachten, wie er sich auf einem Ast niederliess, der unter seinem Gewicht leicht nachschwang.
Enten haben wir nicht nur im Weiher zu Gesicht bekommen, sondern auch immer mal wieder im Bach. An einer offeneren Stelle stolzierte sogar ein Storch vorbei. Was für eine Idylle.
Dann erspähten wir einen Rehbock! Er stand ganz still im Wald und wir standen ebenso still. Wir schauten uns gegenseitig eine gefühlte Ewigkeit an. Der Rehbock mit einem Büschel Blätter im Mund und ich vermutlich mit einem leicht erstaunten Gesichtsausdruck. Ich habe noch nie einen Rehbock so lange von so nahe beobachten können. Aus Jägerkreisen wird mir mitgeteilt, dass es ein Spiesser (unverzweigtes Gehörn) sei.
Besondere Momente
Das war ein besonderer Ort, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird, auch wenn wir schon längst wieder zu Hause sind.
Ich wünsche euch ein wunderschönes Weekend.
Liebe Grüessli
Edith💚
Das war ein besonderer Ort, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird, auch wenn wir schon längst wieder zu Hause sind.
Ich wünsche euch ein wunderschönes Weekend.
Liebe Grüessli
Edith💚











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