Dienstag, 31. Dezember 2024

🌿 2024: Weniger müssen, mehr sehen

Das Jahr 2024 begann mit Licht. Wenn ich morgens zur Arbeit kam, ging gerade die Sonne auf. Aus dem Büro blicke ich über das Luzerner Seebecken und meist geniesse ich bewusst den Blick aus dem Fenster, bevor ich mit der Arbeit starte. So viele wunderschöne Sonnenaufgänge. Ein Geschenk, an so einem Ort arbeiten zu können.



Frühling
Im Frühling traf ich eine Entscheidung, die nicht leicht war: Ich gab den Naturgarten auf. Irgendwann wurde mir klar, dass ich nur noch dort war, um zu arbeiten. Der Garten lag nicht mehr auf meinem Weg, und auch die regelmässigen Blumensträusse für die Kirche brauchte ich seit dem Stellenwechsel nicht mehr.

Auf der einen Seite ist es eine Erleichterung, weniger Verpflichtung zu haben und auf der anderen Seite stimmt es mich traurig, wenn ich heute dort vorbeischaue, denn es blühen weniger Blumen, dafür gedeiht mehr Unkraut. Doch die vielen schönen Erinnerungen überwiegen. Mein Lieblingsmoment war, als ich am Rittersporn das Taubenschwänzchen beobachten konnte.


Sommer
Im Sommer ging es mit der Familie nach Italien, nach Castiglione della Pescaia. Meer, Strand, Sonne und viel gemeinsame Zeit. Die Reise dorthin wurde fast schon Teil der Ferien: Frühstück in Parma, Mittagessen in Pisa. Kleine Zwischenhalte, die den Weg besonders machten. Auf auf dem Rückweg legten wir zwei grosse Pausen ein. Der Mittagshalt war in Carrara, kennst du den Carrara-Marmor?

Zu Hause entdeckte ich mit meiner Tochter neue Strecken auf den Rollschuhen. Einfach losfahren, zusammen unterwegs sein und dabei die Umgebung neu sehen.


Gartenmomente
Der Staudengarten entwickelte sich weiter, teilweise anders als geplant. Die Ernte des Safrans war klein, aber besonders. Es reichte genau für ein feines Safranrisotto für die Familie.

Der Glücksklee blühte das ganze Jahr über und die Traubenhyazinthen wurden von Jahr zu Jahr heller, inzwischen sind sie fast zart hellblau.


Nicht alles blieb
Die Mittagsblümchen und Lampionblümchen sind verschwunden. Vielleicht wurden sie gefressen, auf jeden Fall sind sie einfach nicht mehr da. Die violette Kissenaster musste gehen, denn sie wurde zu stark und nahm den anderen Pflanzen den Raum.

2024 war ein Jahr zwischen Loslassen und Bewahren. Zwischen weniger Müssen und mehr Sehen. Und zwischen all dem immer wieder diese Momente: Licht am Morgen. Ein Blick in die Ferne. 

Liebe Grüessli
Edith💚





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